Marktübersicht - DB Indikationen

 DAX   TecDAX   E-Stoxx   DJ   Nasdaq   Nikkei   SMI   ATX  23.02.2012
DAX Tops Diff %
Fresenius +1,24%
Siemens +0,30%
Henkel Vz +0,28%
 
DAX Flops Diff %
RWE St -2,15%
Commerzbank -2,07%
Dt. Börse -2,04%
 DAX 6.837 -0,66% 
 TecDAX 777,50 -0,76% 
 E-Stoxx 2.516 -0,01% 
 DJ 12.930 -0,27% 
 Nasdaq 2.580 -0,47% 
 Nikkei 9.560 -0,15% 

Infoboard News

Unterschätzte Volatilität

Kein anderer Einflussfaktor auf den Optionspreis stiftet ähnlich Verwirrung unter den Anlegern wie die Volatilität. Die Volatilität ist neben der Preisbewegung des Basiswertes der wesentlichste Faktor für die Optionspreisberechnung. Der Stellenwert der Volatilität bei der Optionspreisbildung wird jedoch leider nach wie vor von vielen Anlegern unterschätzt.

Die Volatilität misst die Schwankungsbreite des Kurses des Basiswertes für Kursbewegungen innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens. Je höher die Schwankungen, desto höher die Volatilität  und umgekehrt.

Die Volatilität gibt dabei nicht die Richtung, sondern nur die Bandbreite der Kursschwankungen an.

Implizite Volatilität

Die implizite Volatilität, deren Höhe sich unmittelbar auf die Optionspreise niederschlägt, entspricht der vom Markt geschätzten Volatilität, welche die erwartete Schwankungsbreite des Basiswertes bis zum Ende der Laufzeit des Optionsscheines misst. Die Volatilität ist das Resultat eines theoretischen Modells und, wie so oft bei Modellen, sind auch hier Wahrscheinlichkeiten im Spiel.

So bedeutet beispielsweise eine Volatilität von 30 Prozent, dass sich der Kurs des Basiswertes mit einer hohen Wahrscheinlichkeit innerhalb einer Bandbreite von +/- 30 Prozent bewegen wird. Üblicherweise wird die Volatilität in Prozent pro Jahr angegeben, für Optionsscheine mit abweichenden Laufzeiten muss diese Zahl entsprechend angepasst werden.

Kennzahl zur Risikomessung

Die implizite Volatilität kann auch als Risikoeinschätzung der Marktteilnehmer interpretiert werden. Hohe Kursschwankungen bieten Anlegern auch hohe Renditechancen. Für den Stillhalter hingegen bedeuten sie aber ein höheres Risiko, da er sich gegen höhere Kursschwankungen absichern muss. Je höher die subjektive Risikoerwartung für den Basiswert, desto höher wird die Risikoprämie des Stillhalters.

Umgekehrt ist aber auch der Käufer bereit, wegen der höheren Volatilität eben diese höhere Prämie zu bezahlen, da die Chance, dass sich sein Investment auf Grund der erwarteten hohen Schwankungsbreite des Basiswertes günstig entwickelt, wesentlich größer ist, als bei einem Basiswert mit geringer Schwankungsbereitschaft.

Jener, der Volatilität zugeteilte, “Grieche”, der für die  Änderung des Optionsscheinpreises im Falle einer Volatilitätsänderung zuständig ist, wird als Vega bezeichnet.

Das Vega misst die Sensitivität eines Optionsscheines hinsichtlich einer Veränderung der impliziten Volatilität um einen Prozentpunkt. Mathematisch gesehen ist das Vega die erste Ableitung der Black and Scholes Formel nach der Volatilität.

Bei Volatilitäts-Anstieg legen sowohl die Calls als auch die Puts zu

Ein kleiner Wert des Vega drückt aus, dass der Optionsscheinpreis auf Volatilitätsänderungen relativ geringfügig reagiert. Ein hohes Vega hingegen bedeutet, dass der Optionsscheinpreis auch schon stark auf kleine Änderungen der Volatilität des Basiswertes reagiert.

Das Vega weist sowohl für Puts als auch für Calls immer einen positiven Wert auf.  Deshalb ist ein Anstieg der Volatilität für Calls und auch Puts für den Optionsscheininhaber immer positiv.

Quelle: hebelprodukte.de


Erhalten Sie regelmäßig Informationen aus der Welt der Hebelprodukte. Melden Sie sich jetzt kostenlos an ...

HebelprodukteReport

Erhalten Sie regelmäßig Informationen aus der Welt der Hebelprodukte. Melden Sie sich jetzt kostenlos an ...



Zum HebelprodukteReport Archiv

Weitere Meldungen

13.02.2012 DAX: Bei Seitwärtsbewegung 16% Chance in 5 Wochen
10.02.2012 Daimler mit 200%-Chance bei Aktienkurs von 55 Euro
09.02.2012 BMW-Long-Hebel mit 238% Ertrag in einem Monat
08.02.2012 Bilfinger Berger-Turbo Call mit 65% Gewinnpotenzial
07.02.2012 Amazon mit 215%-Chance bei Kursanstieg auf 220 USD
06.02.2012 SAP-Call mit 120% Gewinn in 10 Tagen
03.02.2012 DAX-Discount-Calls für Investoren und Zocker
02.02.2012 Microsoft-Calls bereits mit 56% im Plus
01.02.2012 Infineon-Inline-Optionsschein mit 79% Gewinnpotenzial
31.01.2012 Solarworld mit 109% Gewinnchance bei Kursanstieg auf 4,85 Euro
30.01.2012 Gold-Optionsschein mit 72% Chance in 6 Monaten
27.01.2012 SAP-Call mit 233%-Chance bei Kursanstieg auf 50 Euro
26.01.2012 Fresenius Long-Hebel mit 58% Gewinn in drei Tagen
25.01.2012 Gold-Turbo bei Kursanstieg auf 2.200 USD mit 130% Gewinnpotenzial
23.01.2012 Siemens-Call mit 61% Gewinn beim Aktienkurs von 82,50 Euro
23.01.2012 Fresenius mit 70% Chance bei Kursanstieg auf 79,10 Euro
20.01.2012 Intel mit 89%-Chance bei Kursanstieg auf 28 US-Dollar
19.01.2012 Yum! Brands-Hebel mit 33% Gewinn in zwei Wochen
18.01.2012 DAX-Inline Optionsschein mit 100% p.a. Chance in 5 Wochen
17.01.2012 United Internet-Call mit 86%-Chance beim Aktienkurs von 16 Euro
13.01.2012 BMW-Hebel mit 69% Gewinn in fünf Tagen
12.01.2012 Alpha-Turbo Fresenius long/DAX short mit Hebel 10
11.01.2012 Apple-Turbo-Call mit 90% Gewinnpotenzial
10.01.2012 Microsoft-Call mit 132% Gewinnpotenzial bei Kursanstieg auf 31,50 USD
09.01.2012 BMW mit 95%-Tradingchance bei Kursanstieg auf 61,80 Euro
05.01.2012 Yum! Brands mit 28% Gewinnchance bei Kursanstieg auf 65 USD
03.01.2012 Q-Cells mit 65%-Gewinnchance bei Aktienkurs von 0,80 Euro
02.01.2012 42% Gewinn mit Turbo-Call auf die Altria-Aktie
29.12.2011 Long-Hebel auf BB Biotech mit 30% Gewinn in drei Wochen
27.12.2011 Dt. Bank mit 85%-Chance bei Kursanstieg auf 35,92 Euro
22.12.2011 Aktien vs. Hebel - Geringer Einsatz mit hoher Wirkung
21.12.2011 Nike mit 69%-Chance bei Aktienkurs von 105 USD
20.12.2011 72% Chance bei Coba-Kurs von 1,50 Euro
19.12.2011 High Tech + Emerging Markets + Hebelwirkung
16.12.2011 IBM mit Chance auf 115% Gewinn bei Kursanstieg auf 220 USD
15.12.2011 SAP-Call beim Aktienkurs von 46,15 Euro mit 62% Gewinn
14.12.2011 Q-Cells-Turbo Puts bereits mit 65% Gewinn und Chance auf mehr...
12.12.2011 Metro-Call mit 196% Chance beim Aktienkurs von 33 Euro
07.12.2011 Spekulativer Gold Inline-Optionsschein mit 286%-Chance
06.12.2011 BB Biotech-Calls mit 25% Gewinn bei Kurssteigerung auf 50 Euro
05.12.2011 Google-Calls mit 57% Gewinn in 6 Tagen
02.12.2011 Drillisch-Call mit 65% Gewinn in drei Wochen
01.12.2011 Erste Group-Turbo mit 43,48% Gewinn in einer Woche
30.11.2011 Altria mit 85% Chance bei Kursanstieg auf 33 USD
29.11.2011 Google mit 68% Gewinnchance bei Kursanstieg auf 630 USD
28.11.2011 Commerzbank mit 56% Chance bei Kursanstieg auf 1,50 Euro
25.11.2011 Gold-Calls mit 115-prozentigem Gewinnpotenzial
24.11.2011 DAX-Hamster mit neutraler Seitwärtschance von 22%
23.11.2011 Turbo-Call auf Erste Group mit 40%-Chance bei Aktienkurs von 13 Euro
22.11.2011 Texas Instruments-Short Hebel mit 36% im Plus
21.11.2011 Solarworld: 32% Gewinn mit Put, 100% Verlust mit Turbo
18.11.2011 126% Gewinn bei Silberpreis von 35 USD
17.11.2011 63%-Chance mit DAX-Short Hebel bei Indexstand von 5.500 Punkten



Inhalte: Home + Impressum
© 2002 - 2012 - "ZERVUS" - Kozubek & Schaffelner GmbH - Alle Rechte vorbehalten - Alle Angaben ohne Gewähr - dt. Börsen 15 Min. verzögert